Am 10. September musste das Regionalliga-Spiel zwischen dem 1. FC Bocholt und Fortuna Köln abgesagt werden. Der Grund damals: Die anhaltenden Regenfälle, die einen Anpfiff unmöglich gemacht haben.
Die kurzfristige Absage sorgte im Nachgang für viel Ärger, so viel Ärger, dass auch der Nachholspiel-Termin abgesetzt werden musste.
Was war passiert? Der 1. FC Bocholt wurde von der Stadt Bocholt, die der Eigentümer des Rasenplatzes am Hünting ist, um 11.47 Uhr informiert, dass der Platz gesperrt wird. Daraufhin gab der 1. FC Bocholt dem Staffelleiter die Information weiter. Dieser informierte Fortuna Köln. Doch die Gäste waren bereits gegen 12 Uhr am Bocholter Stadiongelände angekommen und waren sehr verärgert über die Spielabsage.
Fortuna Köln hat einen Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung gestellt
Kurzzeitig hieß es auf der Bocholter Instagram-Seite, dass der Schiedsrichter final über einen Anpfiff entscheiden würde. Fortunas Sportchef Matthias Mink griff zum Hörer und zeigte sich gegenüber RS verwundert: "Da war überhaupt kein Schiedsrichter vor Ort. Wir sind über die Absage verärgert. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, weil das für mich jetzt ein schwebendes Verfahren ist."
Das bisher noch nicht gelöst werden konnte. Wie der 1. FC Bocholt nun mitteilte, wurde der Ersatztermin (Samstag, 24. September) gestrichen, da Fortuna Köln einen Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung gestellt hat und es somit weiter ein schwebendes Verfahren ist.
Somit steht am Samstag (14 Uhr) in der Regionalliga West nur das Traditionsduell zwischen Alemannia Aachen und Preußen Münster auf dem Plan, wo die Preußen sich an der Tabellenspitze absetzen können. Mit einem Sieg hätte der SCP sieben Punkte Vorsprung auf den SV Rödinghausen auf Platz zwei.